Erholung zwischen Ostsee und Seenplatte

Die Diagnose Krebs ist für viele Menschen mit Stress und Ängsten verbunden. Vor allem während der anschließenden, meist komplexen Therapien gegen die bösartigen Tumore ist es wichtig, die Lebensqualität zu erhalten. Mecklenburg-Vorpommern bietet dafür nicht nur die naturgegebenen Voraussetzungen, sondern auch die medizinischen Kompetenzen, um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren: unberührte Küstenlandschaften und weite Strände laden zu Spaziergängen ein, unzählige Wander- und Radwege führen durch hügelige Landschaften vorbei an alten Schlössern und Gutsherrenhäusern und am blau-grün schimmernden Meer lassen sich traumhafte Sonnenuntergänge genießen. Genau das Richtige, um Körper und Seele aufzutanken und onkologische Behandlungen unterstützend zu begleiten.

Als Krebspatient an der Ostsee

Sonne, Wind und Meer – das ist für viele Menschen Erholung pur. Auch im Rahmen onkologischer Behandlungen finden Krebspatienten an der Ostseeküste zahlreiche Gelegenheiten um auszuspannen und Kraft zu tanken.

 

Urlaub trotz Krebs - dank verlässlicher Versorgungsstruktur

 Mecklenburg-Vorpommern bietet Patienten und Angehörigen eine verlässliche medizinische Versorgungsstruktur mit Onkologischen Zentren in

  • Rostock (Universitätsmedizin und Klinikum Süd),
  • Greifswald (Universitätsmedizin),
  • Schwerin (Helios Kliniken) und
  • Neubrandenburg (Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum).

In diesen spezialisierten Zentren ist die medizinische Versorgung sämtlicher Tumorerkrankungen, von Diagnostik, Therapie, bis zur Nachsorge, auf höchstem Niveau gesichert und durch vertiefende Forschungsschwerpunkte wissenschaftlich begleitet. Beispielsweise verfügt die Universitätsmedizin Rostock über eines der größten Brustkrebs Behandlungszentren in Deutschland.

Von großer Bedeutung sind in den Onkologischen Zentren die interdisziplinären Fallkonferenzen, bei denen Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen über die individuell beste Therapiegestaltung auf Grundlage aktueller Studienergebnissen und Leitlinien beraten. Den Zentren angeschlossen sind außerdem interdisziplinäre, onkologische Tageskliniken, die individuell und patientenorientiert umfangreiche Möglichkeiten der Diagnostik, Therapie und Nachbetreuung ermöglichen.

Mit Krebs in besten Händen

In vielen Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns sind onkologische Spezialisten tätig, die sich deutschlandweit einen Namen gemacht haben. Als ausgewiesener Experte für tumorchirurgische und insbesondere Leber- und Pankreasoperationen gilt beispielsweise Prof. Dr. med. habil. Prof. h.c. Matthias Birth, Ärztlicher Direktor der Helios Klinik Stralsund.

Sämtliche onkologische Schwerpunktpraxen in Mecklenburg-Vorpommern listet die Kassenärztliche Vereinigung unter folgendem Link auf:

Onkologische Schwerpunktpraxen der KV

In Mecklenburg-Vorpommern wird die ganzheitliche Betreuung von Patienten mit Tumorerkrankungen durch eine enge Kooperation und Einbindung der gesamten medizinischen Versorgungskette (Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser, psychosoziale Nachsorgeeinrichtungen, Selbsthilfeorganisationen und Hospize) nachhaltig gefördert. So versorgen ausgewiesene Rehabilitationskliniken zur Anschlussheilbehandlung bei Tumorerkrankungen, wie zum Beispiel die Krebsrehaklinik Graal-Müritz, ausschließlich Krebspatienten.

Aufgrund dieser vielfältigen regionalen Kompetenzen richtete Mecklenburg-Vorpommern am 15.11.2017 in Rostock-Warnemünde die Offene Krebskonferenz aus. Dieses bundesweit größte Forum für Krebspatienten und deren Angehörige findet alle zwei Jahre in einem anderen Bundesland statt und informiert über aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin.