Therapie mit Pferden hilft bei Depressionen

Depressionen können jeden treffen, egal ob Hausfrau, erfolgreichen Manager oder Künstler. Die Krankheit ist auf dem Vormarsch. Etwa vier Millionen Menschen sind allein in Deutschland betroffen.

Eine wirksame Behandlung zu finden, kann jedoch schwierig sein. Nicht zuletzt deshalb, weil psychische Erkrankungen auch heute noch ein Tabuthema sind. Betroffene empfinden die Krankheit häufig als persönliches Versagen und schämen sich. Zudem ist eine Diagnose oft schwierig, da der Übergang von Erschöpfung oder Stimmungstief hin zu einer Depression fließend ist. Vielen Betroffenen hilft bereits die Erkenntnis, dass es sich um eine Krankheit handelt.

Therapiemöglichkeiten bei Depressionen

Doch es gibt eine gute Nachricht: Therapiemöglichkeiten sind vorhanden und erfolgversprechend. Häufig wird eine Kombination von Gesprächen und Medikamenten empfohlen – individuell abgestimmt auf den Patienten. Darüber hinaus werden oft weitere therapeutische Maßnahmen hinzugezogen, beispielsweise Ergotherapie, sozialpädagogische Maßnahmen oder auch tiergestützte Therapien. An dieser Stelle setzt „SOULBALANCE – Mensch durch Pferd“ an. Silke Ritthaler, Coach und Therapeutin für tiergestützte Therapie, hat sich in ihrem innovativen Behandlungsansatz mit Pferden auf die Unterstützung im Heilungsprozess von Depressionen spezialisiert. Da Pferde sehr intuitive Lebewesen sind, begegnen sie dem Menschen auf einer emotionalen Ebene. Eine Ebene, die im Heilungsprozess der Depressionen sehr nützlich ist.

Umgang mit Pferden sorgt für Ruhe und Gelassenheit

Das Pferd reagiert auf die Körpersprache, die wir Menschen unbewusst aussenden. Darüber erkennt Therapeutin Silke Ritthaler, wo der depressive Mensch aus der eigenen Mitte geraten ist. In der Arbeit mit dem Pferd konzentriert sie sich darauf, den Menschen wieder auf seine innere Mitte zu fokussieren. Das trägt entscheidend dazu bei, dass die Symptome der Depression in den Hintergrund treten und die gesunden Persönlichkeitsanteile gestärkt werden. Über die Pferde erhalten die Patienten eine sofortige positive Rückmeldung, denn die Tiere strahlen eine tiefe Ruhe und Gelassenheit aus, die sich automatisch auf den Menschen überträgt. In verschiedenen Übungen begleitet die Therapeutin den Prozess der Selbsterkenntnis und erarbeitet verschiedene Lösungsansätze, die das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen stärken. Der wesentliche Unterschied zu einer Reittherapie ist, dass es sich um individuelle Führ-Übungen mit dem Pferd handelt. Das Pferd wird durch die Übungen geführt und je nach Sicherheitsbedürfnis ist Silke Ritthaler dicht dabei oder begleitet von außerhalb.

Dieser Therapieansatz eignet sich bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Idealerweise findet die Therapie als Kompakttherapie in einer Kurwoche an der Ostseeküste statt. Es erfolgt eine telefonische Nachbetreuung, damit die Lernergebnisse erfolgreich in den Alltag integriert werden können und nachhaltig wirken. Über die Webseite www.menschdurchpferd.de kann man mit Silke Ritthaler Kontakt aufnehmen.