Sommerurlaub: Sonnenbrand vorbeugen

Die warmen Temperaturen und die Sonne locken viele zu Spaziergängen oder Strandtagen ins Freie. Wer die Haut dann nicht richtig schützt, erlebt die böse Überraschung häufig am Abend oder nächsten Morgen – Sonnenbrand. Mit einfachen Mitteln lässt sich dieser vorbeugen und die Sonne ohne Sorge genießen.

Sonnenbrand vorbeugen: Hautschutz durch Sonnencreme und richtige Kleidung

Der effektivste Weg sich vor Sonnenbrand zu schützen ist, sich nicht in der Sonne aufzuhalten. Gerade am Meer, wenn ein leichter Wind weht, ist die Sonneneinstrahlung kaum spürbar. Die Haut wird dennoch geschädigt. Halten Sie sich daher auch am Strand im Schatten auf. Dünen, eine Strandmuschel oder ein Sonnenschirm schützen effektiv vor den UV-Strahlen der Sonne.

Badenixen und Wasserratten, die sich vor allem im Meer aufhalten, sollten eine wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. Welche Sonnencreme für Sie am besten geeignet ist, hängt einerseits vom Hauttyp, andererseits von der Länge des Aufenthalts in der Sonne ab. Gerade bei langen Strandtagen und bei heller, empfindlicher Haut sollte ein möglichst hoher Lichtschutzfaktor von mindestens LSF 30 gewählt werden.

Die richtige Kleidung schützt den Körper ebenfalls. Wichtig ist eine Kopfbedeckung wie ein Sonnenhut, da diese gleichzeitig vor anderen Hitzeschäden wie einem Sonnenstich schützt. Ein T-Shirt und eine knielange Hose sind besonders für Kinder empfehlenswert. Vor allem dann, wenn diese in der Sonne im Sand spielen. Die besonders empfindliche Kinderhaut wird so am besten geschützt. Meiden Sie die Mittagssonne, denn zu dieser Zeit ist die Strahlung am intensivsten. Sportliche Aktivitäten sollten lieber in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verschoben werden.

Symptome und Behandlung von Sonnenbrand

Ist die Haut zu lange ungeschützt der Sonne ausgesetzt, wird sie durch die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) angegriffen. Der Eigenschutz der Haut beträgt je nach Hauttyp zwischen 10 und 40 Minuten. Länger sollte niemand ohne Schutz direkt in der Sonne bleiben.

Für die Schädigung der Haut sind vor allem die UV-A- und die UV-B-Strahlen verantwortlich. Die kurzwelligere UV-A-Strahlung fördert den Alterungsprozess der Haut und verstärkt zusätzlich die Wirkung der UV-B-Strahlung. Durch diese werden in der obersten Hautschicht entzündungsvermittelnde Botenstoffe freigesetzt, die in der darunterliegenden Hautschicht binnen weniger Stunden Entzündungen hervorrufen. Die Folge sind Rötungen, Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen – ein Sonnenbrand Grad 1.

Ein leichter Sonnenbrand kann selbstständig behandelt werden. Hier helfen kühlende Umschläge, Quark- oder Joghurtauflagen oder einfach ein nasses T-Shirt über dem Körper. Zur Beruhigung der Haut können auch Cremes oder Lotions mit Kamillenblüten oder Aloe vera aufgetragen werden.

Der beste Tipp ist in diesem Fall jedoch: Vorbeugen und einen Sonnenbrand vermeiden. Ein Sommerurlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte beispielsweise bietet neben erfrischenden Seen auch schattenspendende Wälder. Nach einem sonnigen Strandtag sorgt so ein Spaziergang in der Natur für die Erholung der Haut.

Die Haut ist unser größtes Organ und wird oft als Spiegel zur Seele bezeichnet. Daher sollten wir gut auf sie achtgeben und sie pflegen. Das Salzwasser der Ostsee bietet eine ideale, heilsame Erholungsumgebung für die Haut – hier können Sie sich in Ihrer Haut wohl fühlen.