Hotel statt Kurklinik - Ambulante Badekur im Hotel Hanseatic Rügen & Villen

Sind Sie bereits körperlich und geistig geschwächt und möchten Schlimmeres verhindern und wieder richtig gesund und fit werden? Mit einer ambulanten Vorsorgekur in einem Kurort Mecklenburg-Vorpommerns ist dies möglich. Ein ärztlich verordneter Orts- und Klimawechsel kann manchmal wahre Wunder bewirken.

Die ambulante Vorsorge, umgangssprachlich auch „offene oder ambulante Badekur“ genannt, dient der Prävention, aber auch der Behandlung von gesundheitlichen Beschwerden. Ein Orts- und Klimawechsel sowie passende Anwendungen sollen verhindern, dass Sie erkranken oder eine vorhandene Krankheit sich verschlimmert.

Die Kur muss in einem staatlich anerkannten Kurort stattfinden, den Sie in Absprache mit Ihrem Arzt wählen. An der Ostsee finden Sie viele Kurorte, die für verschiedene Indikationen geeignet sind. Das milde Reizklima und die natürliche Umgebung bieten ideale Voraussetzungen für eine ambulante Badekur.

Um eine gemütliche Unterbringung, die Anreise und die Verpflegung am Ort kümmern Sie sich bei einer ambulanten Kur selbst. Im Ostseebad Göhren können Sie beispielsweise im Hotel Hanseatic Rügen & Villen ein Hotelzimmer oder Appartement buchen. Die Anwendungen erhalten Sie direkt vor Ort. Neben Krankengymnastik, Gesundheitscoaching, Massagen, Fango- oder Schlammpackungen kommen auch ortsgebundene Heilmittel, wie z. B. die Rügener Heilkreide, zum Einsatz.

Die Kur muss natürlich von Ihrem Arzt verordnet und bei der Krankenkasse beantragt werden. Eine Kur kann bewilligt werden, wenn

  • sie einer Schwächung der Gesundheit vorbeugt und dazu beiträgt, eine bald drohende Erkrankung des Patienten abzuwenden
  • eine Frau schwanger ist und die Gefahr besteht, dass ihr Kind mit Krankheiten zur Welt kommt
  • Krankheiten verhütet werden können oder deren Verschlimmerung vermieden werden kann
  • sich dadurch Pflegebedürftigkeit vermeiden lässt.

Es wird außerdem geprüft, ob eine ambulante Behandlung zu Hause nicht ausreicht oder aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll ist. In der Regel benötigt die Krankenkasse für die Bearbeitung ca. drei bis vier Wochen. Die gesetzlichen Krankenkassen sowie die privaten Versicherungsträger / Beihilfestellen übernehmen mittels Kostenübernahmebescheinigung die vollen Kosten der Arztkosten, der ärztlichen Behandlungen und 90 Prozent der Kurmittelkosten, d. h. die Anwendungen, die der Kurarzt vor Ort verordnet. Zu den übrigen Kosten wie die Unterkunft und Verpflegung kann die Krankenkasse einen pauschalen Zuschuss bis zu 13 Euro pro Tag gewähren. Den Zuschuss für die Badekur können Sie alle drei Jahre neu beantragen.

Eine Kur dauert gewöhnlich maximal drei Wochen, bei Kindern sind Aufenthalte bis zu sechs Wochen möglich.