Heilfasten nach Buchinger

"Fasten ist so alt wie die Völker der Erde" - mit diesem Satz begann Otto Buchinger 1935 sein Buch "Das Heilfasten", mit dem er dem Fasten in der von ihm modifizierten Form zu weltweiter Verbreitung und Anerkennung verhalf.

Das Heilfasten nach Buchinger gilt als die am häufigsten angewandte Fastenmethode. Es handelt sich hierbei um eine reine Trinkkur, bei der ausschließlich Gemüsebrühe, gesunde Säfte und Tees verabreicht werden. Zusätzlich wird die Entschlackung des Darms mittels schonender Abführhilfen gefördert. Die viele Flüssigkeit, sowie entgiftende Leberwickel und weitere unterstützende und entspannende Anwendungen helfen dem Körper, dabei Schlacke und anderen unnützen Ballast loszuwerden.

Im Bio-Hotel Ginkgo Mare können Sie eine Heilfastenwoche ganz nach dem Motto „Sinne schärfen, Seele baden“ verbringen. Das Ostseeklima wirkt sich positiv auf die Fastenwirkung aus. In dieser Zeit werden Sie von der ärztlich geprüften Fastenleiterin Silke Brügmann betreut und unterstützt.

Wie wird nach Buchinger gefastet?

Zu Beginn wird der Organismus auf das Fasten durch ein oder zwei Entlastungstage vorbereitet. In dieser Zeit wird die Ernährung langsam umgestellt. Es gibt ca. 600 Kalorien, überwiegend Kohlenhydrate, kein Fett, ganz wenig Eiweiß. Üblich ist auch ein ordentlicher Vitaminstoß durch einen Obsttag.

Nach einer Darmentleerung durch Glaubersalz verdünnt in warmem Wasser, beginnt die etwa fünftägige Zeit des Fastens. Über diese Tage hinweg, werden mindestens drei Liter Flüssigkeit, in Form von Kräutertees mit Honig, Gemüsebrühe, Gemüsesaft oder Mineralwasser pro Tag aufgenommen. Dabei sollten dem Körper über die Flüssigkeiten allerdings nicht mehr als 400 Kalorien pro Tag zugefügt werden. Tägliche körperliche Bewegung, z. B. durch ausgiebige Spaziergänge an der Ostsee, unterstützt den Körper bei den Ausscheidungsvorgängen. Die Nieren, die Leber und die Haut werden so angeregt.

Der letzte Fastentag

Mit dem Fastenende am letzten Fastentag wird mittels eines reifen Apfels die Zeit des bewussten Verzichts auf feste Nahrung ausgeleitet. Aufbautage sollen, ähnlich wie Entlastungstage, den Übergang in den Alltag erleichtern. Leichte Kost und ein bewusstes Essverhalten dienen dazu, den Stoffwechsel langsam wieder anzukurbeln. Zusätzlich werden Wechselduschen, Ruhe und der Verzicht auf Genussmittel empfohlen. Nach fünf bis sechs Tagen kann wieder normal gegessen werden.